Lichtplanung in drei Ebenen: Grundlicht, Zonenlicht, Akzent

Rubrik
Licht & Stimmung
Veröffentlicht am
06. Juli 2026
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Lichtplanung in drei Ebenen: Grundlicht, Zonenlicht, Akzent
Wohnzimmer am Abend, in dem Stehleuchte, Tischleuchte und ein Wandstrahler gleichzeitig brennen.

Eine Deckenleuchte allein macht aus einem Raum eine Fläche. Erst drei Lichtebenen geben ihm Tiefe, und zusammen kosten sie weniger als eine große Designleuchte.

Lichtplanung Ebene eins: Grundlicht dosieren

Das Grundlicht füllt den Raum und darf zurückhaltend sein. Als Orientierung dienen 100 Lumen je Quadratmeter im Wohnzimmer, 300 in der Küche und 200 im Bad. Ein Wohnzimmer mit 20 Quadratmetern braucht also rund 2000 Lumen, verteilt auf mehrere Quellen statt gebündelt in einer einzigen. Ein Dimmer für 15 bis 30 Euro macht aus dieser Ebene gleich zwei: hell zum Aufräumen, gedämpft am Abend.

Lichtplanung Ebene zwei: Zonenlicht setzen

Zonenlicht beleuchtet Tätigkeiten und markiert die Bereiche eines Raums:

  • Stehleuchte neben dem Sessel, Lichtaustritt auf Augenhöhe im Sitzen, etwa 120 Zentimeter;
  • Pendelleuchte über dem Esstisch, dicht über der Platte;
  • Unterbauleuchte an der Küchenarbeitsplatte, vorne an der Hängeschrankkante montiert;
  • Leseleuchte am Bett mit engem Abstrahlwinkel unter 40 Grad.

Zählen Sie die Lichtquellen in Ihrem Wohnzimmer. Unter vier fehlt dem Raum am Abend fast immer die Tiefe.

Lichtplanung Ebene drei: Akzente sparsam einsetzen

Akzentlicht hebt hervor, was ohnehin schön ist: ein Bild, eine Pflanze, eine Wandtextur. Ein Strahler mit engem Winkel oder eine kleine Bodenleuchte hinter einer großen Pflanze genügt. Zwei bis drei Akzente je Raum sind das Maximum, jeder weitere hebt den nächsten auf. Legen Sie diese Ebene auf einen eigenen Schalter oder eine schaltbare Steckdose, damit sie abends allein brennen kann. Ein Raum, in dem nur die Akzente leuchten, wirkt in einer Mietwohnung mit Standarddecke oft aufwendiger als jede neue Einrichtung.

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