Indirektes Licht an der Wand: Profile, Abstände und Kosten
- Rubrik
- Licht & Stimmung
- Veröffentlicht am
- 30. Mai 2026
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Indirektes Licht an der Wand verändert einen Raum stärker als neue Möbel und lässt sich an einem Nachmittag nachrüsten. Entscheidend sind zwei Abstände und die Qualität des Streifens.
Indirektes Licht an der Wand: Abstände einhalten
Ein Lichtband braucht Distanz zur Wand, sonst zeichnet es jede Unebenheit als Streiflichtmuster nach. Bewährt haben sich 10 bis 15 Zentimeter zwischen Profil und Wandfläche sowie 15 bis 20 Zentimeter zur Decke. Für eine Voute über einem Schrank montieren Sie das Profil an die Vorderkante und richten es zur Decke. Auf frisch gespachtelter Fläche darf der Abstand kleiner sein, auf Raufaser sollte er größer ausfallen.
Indirektes Licht: Profil, Leistung und Kosten
Der nackte Klebestreifen fällt nach zwei Sommern von der Wand und zeigt jeden einzelnen Leuchtpunkt. Ein Aluminiumprofil mit Milchglasabdeckung löst beide Probleme:
- Profil mit Abdeckung: 8 bis 15 Euro je Meter;
- Lichtband mit 14 Watt je Meter und Ra über 90: 10 bis 20 Euro je Meter;
- Netzteil mit 30 Prozent Leistungsreserve: 20 bis 40 Euro;
- Dimmer oder Funkschalter: 15 bis 30 Euro.
Für drei Meter Wandlänge landen Sie damit bei 90 bis 150 Euro.
Rechnen Sie beim Netzteil großzügig. Ein Gerät an der Leistungsgrenze summt leise, und dieses Summen hört man abends immer.
Indirektes Licht richtig einschalten
Wählen Sie 2700 Kelvin, damit das Band zur übrigen Beleuchtung passt, und legen Sie es auf einen eigenen Schalter. Seine Aufgabe ist nicht, den Raum zu erhellen, sondern die Wand zu zeichnen. Als alleinige Beleuchtung wirkt indirektes Licht flach; zusammen mit einer Stehleuchte und einer Tischleuchte entsteht dagegen genau die Tiefe, wegen der man es überhaupt installiert.