Teppichgröße wählen: die Regel für Wohnzimmer, Esszimmer und Flur

Rubrik
Raum & Einrichtung
Veröffentlicht am
20. Mai 2026
Lesezeit
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Teppichgröße wählen: die Regel für Wohnzimmer, Esszimmer und Flur
Zurückgeschobener Esszimmerstuhl, dessen Hinterbeine gerade noch auf der Teppichkante stehen.

Ein zu kleiner Teppich ist der häufigste Einrichtungsfehler und zugleich der teuerste, weil er sich nur durch einen neuen Teppich beheben lässt. Die Regel dahinter ist einfach: Der Teppich verbindet Möbel, er liegt nicht zwischen ihnen.

Teppichgröße im Wohnzimmer: die Vorderbein-Regel

Im Wohnzimmer stehen mindestens die Vorderbeine aller Sitzmöbel auf dem Teppich. Für eine Gruppe aus Dreisitzer und zwei Sesseln bedeutet das 200 mal 300 Zentimeter, für ein kleines Wohnzimmer mit Zweisitzer 160 mal 230. Alles darunter wirkt wie eine Fußmatte vor dem Sofa. Ringsum sollten 30 bis 60 Zentimeter Boden sichtbar bleiben, damit der Raum eine Kante behält.

Teppichgröße im Esszimmer: den Stuhlweg einrechnen

Am Esstisch entscheidet der zurückgeschobene Stuhl. Rechnen Sie auf jeder Seite 70 Zentimeter über die Tischkante hinaus:

  • Tisch 120 mal 80 Zentimeter: Teppich ab 240 mal 200;
  • Tisch 160 mal 90 Zentimeter: Teppich ab 300 mal 200;
  • runder Tisch mit 120 Zentimetern: runder Teppich ab 260 Zentimetern;
  • Sitzbank an der Wand: auf dieser Seite genügen 20 Zentimeter Überstand.

Ein Stuhlbein, das beim Zurückschieben über die Teppichkante kippt, erinnert bei jeder Mahlzeit an die gesparten 50 Euro.

Teppichgröße im Flur und Schlafzimmer

Im Flur bleibt der Läufer 10 bis 15 Zentimeter schmaler als der Gang, damit die Kanten nicht hochstehen. Im Schlafzimmer gibt es zwei saubere Lösungen: ein großer Teppich, der unter dem Bett beginnt und beidseitig 60 Zentimeter hervorsteht, oder zwei Läufer von 80 mal 200 Zentimetern links und rechts. Die zweite Variante kostet meist die Hälfte und lässt sich einzeln waschen.

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