Stauraum im schmalen Flur: 30 Zentimeter, die alles ändern
- Rubrik
- Raum & Einrichtung
- Veröffentlicht am
- 02. Juli 2026
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Der Flur ist der Raum, den niemand plant und den alle mehrmals täglich benutzen. Mit 30 Zentimetern Tiefe entsteht dort Stauraum, der den Rest der Wohnung spürbar entlastet.
Stauraum im Flur: 30 Zentimeter Tiefe planen
Ein Flur unter 120 Zentimetern Breite gilt als schmal. Ziehen Sie 30 Zentimeter für ein flaches Möbel ab, bleiben 90 Zentimeter Durchgang und damit genug Platz für zwei Personen im Vorbeigehen. In diese Tiefe passen Schuhe hochkant, Taschen, Mützen, Post und ein schmaler Spiegel. Erst ab 45 Zentimetern Möbeltiefe brauchen Sie 140 Zentimeter Flurbreite, sonst stoßen Sie beim Anziehen gegen die gegenüberliegende Wand.
Stauraum im Flur: die vier Höhenzonen
Teilen Sie die Wand in Höhen auf, statt ein einzelnes hohes Möbel zu stellen:
- 0 bis 60 Zentimeter: Schuhkipper und Kiste für Alltagsschuhe;
- 60 bis 110 Zentimeter: Sitzfläche oder Ablage mit Schlüsselschale;
- 110 bis 180 Zentimeter: Hakenleiste für Jacken, mindestens 15 Zentimeter Abstand je Haken;
- ab 200 Zentimeter: geschlossene Boxen für Saisonware.
Alles, was im Flur offen liegt, wird innerhalb einer Woche zum Stapel. Planen Sie für jede Alltagssache genau einen geschlossenen Platz.
Stauraum im Flur: Kosten und Ausführung
Ein gekaufter Garderobenblock mit Bank kostet 150 bis 400 Euro. Selbst gebaut aus einer 27 Millimeter starken Leimholzplatte, zwei Winkeln und einer Hakenleiste liegen Sie bei 80 bis 140 Euro und passen die Breite auf den Zentimeter an, was in einem Altbauflur der eigentliche Gewinn ist. Befestigen Sie schwere Elemente in tragenden Wänden mit Dübeln ab 8 Millimetern. In Gipskarton übernehmen Hohlraumdübel Lasten bis etwa 25 Kilogramm je Befestigungspunkt.